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Sauerstoffentsättigungsindex (ODI)

Wie werden Schlafstörungen diagnostiziert?

Der Sauerstoffentsättigungsindex (ODI) gibt an, wie oft pro Stunde Schlaf der Sauerstoffgehalt des Blutes gegenüber dem Ausgangswert um einen bestimmten Grad abfällt.
Gemessen wird der ODI mit einem Oximeter (Sauerstoffsättigung/ prozentualer Blutsauerstoffgehalt). Hierbei handelt es sich um ein Gerät, das normalerweise am Finger angebracht ist und ein rotes Licht auf die Haut ausstrahlt und die Sauerstoffmenge im Blut abschätzen kann. Neuere Technologien können es ermöglichen, dies auf unterschiedliche Weise über die Hautoberfläche zu messen. Wie bereits beschrieben, (wie funktioniert der CIRCUL™ Ring – Link) ist diese Messung auch mit dem CIRCUL™ Ring möglich. Jedes Atemereignis während des Schlafes mit einem Abfall des Blutsauerstoffgehalts um 3 Prozent wird erkannt.  Eine Änderung von 95 Prozent auf 92 Prozent wäre beispielsweise ein Ereignis, das auf die Gesamtsumme des Index angerechnet wird.
Diese Sauerstoffabfälle werden als Entsättigungen bezeichnet. Wenn die Atmung während des Schlafes gestört wird, wie dies bei obstruktiver Schlafapnoe auftreten kann, kann der Sauerstoffgehalt des Blutes wiederholt sinken. Diese Abfälle sind typischerweise mit einem Kollaps der oberen Atemwege verbunden, die entweder als Apnoe (Atemstillstand) oder Hypopnoe (Veränderung der Atemtiefe um 50%) bezeichnet werden (Eine Hypopnoe stellt einen teilweisen Kollaps der Atemwege dar).

Was verursacht einen verschlechterten ODI?

Der ODI kann bei Menschen mit zugrunde liegender Lungenerkrankung, einschließlich chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und Herzinsuffizienz, verschlechtert sein. Bei verringerten Reserven kann der Kollaps der oberen Atemwege dazu führen, dass der Sauerstoffgehalt des Blutes schneller abfällt. Dies kann auch mit einem erhöhten Kohlendioxidgehalt verbunden sein, beispielsweise bei starkem Übergewicht/ Fettleibigkeit.

Gesundheitliche Folgen

Es wird angenommen, dass eine Erhöhung des ODI zu erhöhtem oxidativem Stress und freien Radikalen im Körper führen kann, die Menschen für langfristige Herz-Kreislauf Risiken wie Bluthochdruck (Hypertonie), Herzinfarkt, Schlaganfall, Arrhythmien wie Vorhofflimmern und Gedächtnisverlust im Zusammenhang mit Demenz prädisponieren können. Assoziierte Cortisol-Ausbrüche können zu Insulinresistenz führen und das Risiko und die Schwere von Diabetes verschlechtern. Diese Konsequenzen sind ein aktives Gebiet der Schlafforschung.

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