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Pulsoximetrie bei Menschen mit mehr Pigmentierung

Messfehler bei Pulsoximetrie

Studien zeigen, dass herkömmliche Pulsoximeter anfällig für Fehlmessungen bei Menschen mit stärker pigmentierter Haut sind. Bei einer Pulsoximetrie wirft ein Sensor Licht ab, welches den Puls und die Sauerstoffsättigung im Blut messen soll. Das Problem bei dieser Methode ist, dass das Licht durch stärkere Pigmentierung in der Haut “geblockt” werden kann. Genauer gesagt ist der Stoff Melatonin dafür verantwortlich. Die Melatonin-Menge ist ein maßgeblicher Faktor dafür wieviel Licht geblockt wird.

Was ist die Lösung?

Die Lösung ist wahrscheinlich banaler als so mancher denken mag. Selbst bei starker Hautpigmentierung sind die Handinnenflächen in der Regel sehr gering pigmentiert. Das Gleiche gilt im übrigen auch für die Fußsohlen. Es ist also anzunehmen, dass an diesen Körperstellen auch die Menge an Melatonin geringer ist und das Licht bei einer Pulsoximetrie ungehindert in die Haut strahlen kann.

Der CIRCUL Ring

Bei dem CIRCUL Ring handelt es sich um einen Gesundheitstracker, der mit einer Abtastrate von 100 Hz die Sauerstoffsättigung und den Puls misst. Die Sensoren sind hierbei, nicht wie bei herkömmlichen Pulsoximetern, auf der Unterseite der Hand beziehungsweise des Fingers angesiedelt. Der Annahme zur Folge sollte die Quote für Fehlmessungen bei Menschen mit stärkerer Pigmentierung wesentlich geringer ausfallen.

Die ersten Untersuchungen und Ergebnisse

Es wurden bereits erste Untersuchungen mit dem CIRCUL Ring gemacht. Diese stehen hier zum kostenlosen Download Verfügung.