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Corona frühzeitig erkennen – Wie es funktionieren kann

Corona frühzeitig erkennen – Wie es funktionieren kann

Für viele von uns ist es mittlerweile ein nahezu lästiges Thema geworden. Überall die gleichen Nachrichten und Artikel. Alles dreht sich um Corona. Die Zahlen steigen wieder weltweit und immer mehr Restriktionen werden wieder ins Leben gerufen. Auch wenn wir es nicht mehr hören wollen und gerne endlich mit dem Thema abschließen würden, kommt hier ein weiterer Artikel.

Corona oder eine einfache Grippe?

Die warmen Tage sind vorbei und die Kälte geht uns wieder unter die Haut. Mit dem Ende der Sommerzeit beginnt wie jedes Jahr die Grippe Saison. Immer mehr Menschen fangen an zu husten uns zu niesen. An sich nichts Unnormales, wäre da nicht auch noch die Pandemie.

Einige von euch werden sich also nach den ersten Hustenstößen fragen, ob es nun eine einfache Grippe oder doch Corona ist. Leider ist diese Frage nicht so einfach zu beantworten. Wie auch eine Grippe kann eine Infektion mit dem Sars-CoV-2 Virus nahezu ohne Beschwerden verlaufen. Außerdem können die verschiedensten Symptome auftreten.

Die Thematik Corona oder Grippe wird in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung beschrieben.

Artikel: Corona oder Grippe – Süddeutsche Zeitung

Süddeutsche Zeitung

Auf diesem Artikel beruht auch unser Artikel. Allerdings möchten wir hier mehr auf die Aussage von Prof. Dr. med. Clemens Wendtner eingehen. Dieser hat in dem Artikel der Süddeutschen Zeitung auf ein weitverbreitetes Phänomen hingewiesen.

Das Corona Phänomen – „Stille Hypoxie“

Prof. Wendtner war der erste deutsche Arzt, der einen COVID-19 Fall behandelt hat. Zusammen mit seinem Team hat er mehr als tausend COVID-19-Erkrankte betreut. Im Laufe seiner Arbeit scheint er ein Phänomen festgestellt zu haben, dass man nur im Zusammenhang mit COVID-19 feststellt.

Die Rede ist von einer „Silent Hypoxia, dt. Stille Hypoxie“. Prof. Wendtner ist allerdings nicht der Einzige Mediziner, der dieses Phänomen beobachtet. In den USA haben Notfallmediziner schon früh von diesem Phänomen berichtet. Dr. Levitan aus New York hat bereits im April einen Artikel über seine Erkenntnisse zu diesem Phänomen geschrieben und veröffentlicht.

Die Infektion, die Corona Patienten leise umbringt

Was ist eine Stille Hypoxie?

Eine stille Hypoxie ist am Ende des Tages eine normale Hypoxie. Bei einer Hypoxie ist die Sauerstoffsättigung im Körper unzureichend. Sauerstoff ist aber lebensnotwendig für die Energiegewinnung in den Zellen, die sogenannte Zellatmung – ohne ausreichende Sauerstoffzufuhr werden die Zellen geschädigt. Dabei reagieren die verschiedenen Gewebe im Körper unterschiedlich empfindlich auf eine Hypoxie. Besonders sensibel ist das Gehirn – eine akute Mangelversorgung mit Sauerstoff lässt schon nach wenigen Minuten Gehirnzellen absterben und führt in weiterer Folge rasch zu irreparablen Hirnschäden.

Normalerweise macht sich eine Hypoxie recht schnell bemerkbar. Die Haut kann sich bläulich färben (Zyanose), aber auch Kopfschmerzen, Herzklopfen, Kurzatmigkeit und Schwindel sind Anzeichen einer Sauerstoffunterversorgung.

Bei der sogenannten stillen Hypoxie ist dies leider nicht der Fall. Obwohl die Sauerstoffsättigung der Betroffenen stark abfällt, verspüren sie keines der genannten Symptome.

Auch Dr. Chris Landon spricht von diesem Phänomen und nennt es sogar „Happy Hypoxia, dt. Fröhliche Hypoxie“. In einem Video erzählt er, dass seine Patienten mit sehr geringer Sauerstoffsättigung noch im Bett sitzen und Karten spielen.

Dr. Chris Landon beschreibt das Phänomen einer stillen Hypoxie als “Happy Hypoxia, Fröhliche Hypoxie”.

Wie kann ich eine Hypoxie frühzeitig erkennen?

Wie wir nun wissen fällt die Sauerstoffsättigung bei einer Hypoxie ab. Über eine Oximetrie kann ich meine Sauerstoffsättigung im Blut messen. Es gibt eine Vielzahl an Geräten, die die Sauerstoffsättigung messen können – Fingerclips, Smartwatches, Smartringe und Armbänder.

Das Problem mit den meisten dieser Geräte ist, dass sie nicht kontinuierlich messen. Die einen, weil man sie einfach nicht den ganzen Tag tragen kann und will und andere, weil sie sonst Probleme mit ihrer Akkukapazität bekommen würden. Auch diese Geräte sind in der Regel nicht schlecht und erfüllen ihren Zweck. Nur leider ist ihr Zweck nicht die rechtzeitige Erkennung einer Hypoxie.

Wenn man wie auf der Graphik unten nur manchmal die Sauerstoffsättigung misst, kann es auch zu falschen Einschätzungen kommen.

Die orangenen Punkte stellen eine Momentaufnahme da. Die Sauerstoffabfälle wären dabei nicht erkannt worden.

Unter Umständen kann die Sauerstoffsättigung bei einer Hypoxie sehr schnell abfallen und wenn man diesen Abfall nicht verpassen will, dann kommt man nicht um eine kontinuierliche Messung herum.
Einige klinische Geräte eignen sich perfekt für das Vorhaben eine Hypoxie zu erkennen. Sie messen kontinuierlich und haben vielleicht sogar ein schönes Farbdisplay, auf dem ich die Werte ablesen kann. Alles schön und gut, aber in der Regel sehen diese Geräte so aus:

Quelle: https://www.pulox.de/PULOX-SAS-500-Polygraphie-System-zur-Atmungsmessung-bei-Schlafapnoe

Nicht sonderlich sexy. Und bequem zu tragen ist es bestimmt auch nicht mit dem Kabel und dem großen Gehäuse auf dem Handgelenk.

Eine Alternative gibt es aber noch. Es ist ein Smartring, was schon einmal einen hohen Tragekomfort und eine gewisse Unauffälligkeit verspricht. Der CIRCUL Ring ist trotz seiner geringen Größe in der Lage den Puls und die Sauerstoffsättigung kontinuierlich zu messen. Und mit kontinuierlich meine ich 100-Mal pro Sekunde. Ein Manko hat der Ring allerdings…sein Preis. Er kostet stolze 300€ was einigen von euch jetzt wohl die Kinnlade herunterklappen lässt. Auf der anderen Seite kostet auch dieses klobige Ding auf dem Handgelenk 350€…Vielleicht ist das einfach der Preis für eine kontinuierliche Sauerstoffmessung. Und wenn wir mal ehrlich sind, was sind 300€ auf ein ganzes Leben gerechnet?

Passend zu diesem Thema:

Die Sauerstoffsättigung und der ODI im Schlaf

Fazit

Ob Corona oder Grippe, einen kontinuierlichen Blick auf die eigene Gesundheit sollte man sowieso haben. Vitalzeichen wie unser Puls, die Sauerstoffsättigung und auch der Blutdruck weisen frühzeitig auf die verschiedensten gesundheitlichen Probleme hin. Unser Körper an sich ist also schon ein Frühwarnsystem, nur benötigen wir halt technische Unterstützung um dieses auch verstehen zu können.

Abschließend will ich nicht sagen, dass ein 300€ Ring nicht die einzige Möglichkeit ist. Man kann sich auch einen Fingerclip für 50€ kaufen und ihn sich ständig an den Finger hängen. Allerdings sollte man dann auch die Disziplin besitzen ihn zu nutzen, und zwar richtig zu nutzen. Also mindesten 4-6 Mal pro Tag messen.

Wer die oben beschriebene Gefahr von Fehleinschätzungen nicht eingehen will oder einem das zu anstrengend ist und die Disziplin fehlt, der ist mit dem CIRCUL Ring zum Beispiel besser beraten.

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2 Kommentare

  1. film

    There is definately a great deal to know about this topic. I like all of the points you made. Colline Bern Azalea

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